Spuren der Reformation - Christliche Gemeinde Mindelheim e. V.

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Spuren der Reformation

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                      Foto: Reformatio



Spuren der Reformation

Im Jahr 1527 fand in Mindelheim eine Taufe Erwachsener statt. 1528 wurden vier sogenannte "Wiedertäufer", denen aufgrund ihres Glaubens die Todesstrafe drohte, der Stadt verwiesen. 1534 war Kaspar Schenkfeld aus Straßburg mehrmals in Mindelheim.

Eine Rolle hat auch der Stadtschreiber Caspar von Schwenckfeld gespielt. Um 1530 war er nach Mindelheim gekommen. Er stammte aus Schlesien und hegte Sympathien für die Reformation. Das kostete ihn freilich 1548 sein Amt. Daraufhin schrieb er die Erbauungsschrift Miracula und ein Psalmbuch. Schwenckfeld ist in Mindelheim 1578 gestorben.

1732 zogen zwei Flüchtlingszüge aus dem Salzburger Land auch durch Mindelheim. Sie hatten ihrem Glauben nicht abgesagt und wurden deshalb des Landes verwiesen.

Erst mit dem bayrischen Toleranzedikt vom 10.11.1800 war es den Protestanten im Kurfürstentum Bayern erlaubt, sich ungehindert niederzulassen.

Lit.: Friedrich Zoepfl, Geschichte der Stadt Mindelheim,
(München, 1948)



 
 
 
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